Über mich


 
Niels Gerhardt
heiße ich und geboren wurde ich 1969 – ein paar Jahrzehnte vor meinen drei Kindern. Zur Fotografie kam ich schon recht früh. Um (einigermaßen) genau zu sein, im Alter von etwa zehn. Meine Eltern schickten mich zu einem Fotokurs für Kinder. Wie sich schnell herausstellte, lernte man da keineswegs das Fotografieren als solches, sondern das Entwickeln von Filmen im Speziellen. Das war mir des Speziellen zu viel. Nach einiger Zeit in der Dunkelkammer, zwischen diversen Lösungen und Säuren, hatte ich genug von der Nicht-Fotografie und beschloss kurzerhand Pilot zu werden. Aber auch das hat nicht geklappt. Ich habe stattdessen dann etwas Vernünftiges gemacht und als Autor und Ingenieur gearbeitet.

Trotz aller Tiefschläge im Kindesalter dauerte es nicht lange und ich fand meinen Weg zurück zur Fotografie – wenn auch nur aus Spaß an der Freude. Mit der Zeit allerdings wurde das Equipment immer hochwertiger, die Miene des Bankangestellten immer düsterer und, seines Gesichtes zum Trotz, die fotografischen Ambitionen immer größer. People- und Streetfotografie, Architektur und Landschaften hatten es mir angetan. Mit der Hochzeitsfotografie verband ich nur vergilbte und muffige Polaroidfotos, mit versteinert dreinblickenden Paaren.

Das änderte sich erst, als die Hochzeitsreportage meinen Weg kreuzte. Ich lernte, dass gute Hochzeitsfotografie lebendig sein kann, fähig ist, eine Geschichte zu erzählen und dabei vor Schönheit und Anmut nur so strotzt.

Et voilà – seitdem bin ich gefesselt und entbrannt für die Hochzeitsfotografie. Aus meiner Sicht ist das die Königsklasse der „Peoplefotografie“. Nirgends in diesem Betätigungsfeld ist die Zeit so knapp, die Herausforderung so groß und die Schönheit so allgegenwärtig, wie hier. Vor allem: Wie glücklich man Menschen machen kann, die mit vollendeten Fotos konfrontiert werden, mit Fotos vom Anbeginn einer für sie neuen Zeitrechnung, das erlebt man fürwahr nur in diesem Bereich. Oder mit anderen Worten. Als Hochzeitsfotograf hat man den verdammt besten Job der Welt. Nein, ich korrigiere: Es ist kein Job, es ist eine Passion. Seitdem bin ich als Hochzeitsfotograf vor allem in Frankfurt, Darmstadt, Wiesbaden und Mainz unterwegs, aber auch Destination-Weddings im Ausland gehören vermehrt zum Programm.

Diese Passion hat nun auch ihre Anerkennung in den Kreisen der WPJA und der AGWPJA gefunden und ich darf mich darüber freuen, in den Kreis dieser renommierten Vereinigungen berufen worden zu sein. Aufgenommen werden nur die weltweit besten Hochzeits-Fotografen und das nach strengen Auswahl-Kriterien. Etwa 95 % aller Bewerbungen werden abgelehnt. Das heißt, dass nur etwa 50 Fotografen in Deutschland die Aufnahme-Kriterien erfüllen, während die AGWPJA (Artistic Guild of Wedding Photojournalist Association) nur einen Fotografen in Hessen führt. Das bin erfreulicherweise ich. Natürlich ist eine Aufnahme in diesen Vereinigungen die höchste Weihe für jeden Fotografen. Aber es bedeutet im Umkehrschluss auch, dass jedes Brautpaar, das sich für einen (AG)WPJA-Fotografen entscheidet, jemanden zur Seite bekommt, der seine Sache mit Kreativität, künstlerischem Verstand, Know-how und viel Herzblut tut – und zwar entlang des Kodex der WPJA: Voller Einsatz für das Brautpaar. Das wird von der WPJA auch regelmäßig überprüft.

Akzeptiert wurde meine Bewerbung auch von der nicht minder exklusiven Vereinigung der „Fearless Photographers“. Eine Ehre, die auch nur 100 deutschen Fotografen zuteil wurde.